Winterthurer SVP-Nationalrätin

Rickli: «Über was haben die Medien vor Trump berichtet?»

Natalie Rickli äusserte sich im «Sonntalk» auf Tele Züri über die Energiestrategie, die Spionage-Affäre zwischen der Schweiz und Deutschland und US-Präsident Donald Trump. Die Kernaussagen der Winterthurer SVP-Nationalrätin hat Züriost zusammengefasst.

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Es war den drei Gesprächsgästen Natalie Rickli (Winterthurer SVP-Nationalrätin), Bastien Girod (Grüner Nationalrat Kanton Zürich) und Patrik Müller (Chefredaktor «Aargauer Zeitung» & «Schweiz am Wochenende») anzumerken: Die Frage, ob US-Präsident Donald Trump mit der Entlassung des FBI-Direktors James Comey ein Eigentor unterlaufen war, war aus der Ferne schwierig zu beantworten. Zu chaotisch ging Trump bei Comeys Absetzung vor, zu viele Widersprüche bei der Begründung gab es dafür.

Natalie Rickli wagte sich im aktuellen «Sonntalk» deshalb auf einen Nebenschauplatz: «Ich frage mich, über was ihr Medien vor Donald Trump berichtet habt? Er kann machen, was er will: der Medien-Hype ist ihm sicher und recht machen kann er es sowieso nicht allen.»

Wie für Girod ist auch für Rickli klar, dass wenn Russland Einfluss auf Trump hatte und allenfalls noch immer hat , sich der US-Präsident nicht länger im Amt halten könne. «Wenn etwas an den Vorwürfen dran ist, wäre es schon publik geworden oder es wird bald an die Öffentlichkeit gelangen», sagte Rickli.

Spionage-Affäre: «Richtige Gegenmassnahme»

Daniel M. soll mindestens von 2012 bis Ende 2015 für den Schweizer Nachrichtendienst  in Deutschland aktiv gewesen sein. Dass der damalige Verteidigungsminister Ueli Maurer den Medien verriet, dass der Gesamtbundesrat  über den Einsatz informiert war, missfällt Rickli. Sie findet es ungeschickt, «über diese geheimen Informationen zu reden.»

Weiter ist die Winterthurerin der Meinung, dass der Schweizer Nachrichtendienst mit dem Einsatz des Spions eine komplett richtige Gegenmassnahme getätigt hat:

(Quelle: Facebook/Tele Züri)

 

Energiestrategie: «Fake-News der SVP»

Angegriffen wurde Ricklis Partei, als über die Energiestrategie 2050 diskutiert wurde. Girod stört sich an den SVP-Plakaten («Kalte Dusche») und wirft der Partei die Verbreitung von Fake-News vor, um die Wende zur 2000-Watt-gesellschaft zu verhindern. Das Schweizer Stimmvolk entscheidet am 21. Mai an der Urne. (mig)

(Quelle: Facebook/Tele Züri)

 

Die gesamte Sendung sehen Sie hier.

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