Lernfestival in Winterthur

«Lernen kennt keine Altersgrenze»

Mit Freude lernen und den eigenen Horizont erweitern – das sind Ziele beim 7. Lernfestival Winterthur am Freitag und Samstag.

von
Christian
Saggese
Uhr

Die Organisatoren Barbara Rothlin und Michael Sobczak wollen Freude am Lernen vermitteln. (Bild: zvg)

Ein bunter Mix aus 30 kostenlosen Lernerlebnissen wird am Freitag und Samstag beim Lernfestival Winterthur angeboten. Welche Ziele mit dem Anlass verfolgt werden, verrät die OK-Hauptverantwortliche Barbara Rothlin.

Was genau verbirgt sich hinter dem Lernfestival Winterthur?

Barbara Rothlin: Das Lernfestival Winterthur besteht seit sechs Jahren. Es wurde 2011, als Teil einer nationalen Kampagne für das Lebenslange Lernen, welche vom SVEB (Schweizerischer Verband für die Weiterbildung) lanciert und vom Bund finanziell unterstützt wurde, hier in Winterthur von mir und Michael Sobczak zum ersten Mal organisiert und durchgeführt. Zusammen mit einem Netzwerk von engagierten Weiterbildungsanbietenden kommt Jahr für Jahr ein spannendes Programm zustande. Im Vordergrund steht die Freude am Lernen sowohl bei den Teilnehmenden wie auch bei den Workshop-Anbietern.

Welche Ziele verfolgen Sie damit?

Das Lernfestival setzt sich zum Ziel eine breite Bevölkerungsschicht anzusprechen. Es ist ein spannendes Lernabenteuer, es ermöglicht Begegnungen, es macht neugierig, es erweitert Horizonte, es regt an die Freude am Lernen lebenslang beizubehalten. 

In der heutigen Zeit ist es wichtig, immer am Ball zu bleiben. Das Lernfestival zeigt auf, dass es nebst der obligatorischen Schulbildung und der beruflichen Weiterbildung ein vielfältiges Angebot an persönlicher Weiterbildung gibt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten viele neue und positive Impulse.

Am Lernfestival, 15./16. September, werden vom Freitag ab 17 Uhr bis Samstag, 17 Uhr über 30 spannende Workshops kostenlos angeboten.
Details zum Programm: lernfestival-winterthur.ch

Und wer ist Ihr Zielpublikum?

Die Zielgruppen variieren je nach Workshop. Von der teilnehmenden Familie bis hin zu 80-jährigen Interessierten ist das Spektrum sehr gross und zeigt, dass es für das Lernen keine Altersgrenze gibt. Das wichtigste dabei ist, dass ein gesundes Mass an Neugierde vorhanden ist. Passend dazu das folgende Zitat von Albert Einstein: «Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.» 

Das diesjährige Festivalthema lautet «Aufbruch». Was steckt dahinter?

Es steht für die Workshops wie auch für das gesamte Festival, welches zum ersten Mal ohne finanzielle Unterstützung vom Bund realisiert wird. Dank grosszügigem Sponsoring, einer erfahrenen Organisation und dem Interesse vieler Mitwirkenden ist es möglich, das Festival in Winterthur unabhängig durchzuführen. Auch die Tatsache, dass das Lernfestival in Winterthur schon zum siebten Mal stattfindet und bereits ein Teil der Kultur im Monat September geworden ist, sind gute Voraussetzungen, dass es auch in Zukunft unabhängig weiter bestehen kann. Deshalb Aufbruch, jetzt erst recht!

Auch einige der Workshop-Anbieterinnen und Anbieter haben sich passend zum Thema etwas spezielles ausgedacht, lassen sie sich überraschen!

Sind einige Workshops bereits ausgebucht? Für welche sollte man sich möglichst schnell anmelden?

Die meisten Lernerlebnisse können ganz ungezwungen und ohne Verpflichtung besucht werden. Die Türen stehen für alle offen. Bei ein paar wenigen Angeboten ist eine Anmeldung notwendig, weil die Teilnehmeranzahl beschränkt ist. Das Angebot «Eulachführung – unterirdisch in Winterthur» am Freitag ist allerdings leider bereits ausgebucht.  

Autor: Christian
Saggese

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare können nur von registrierten Benutzern erfasst werden. Gehe zur Registrierung.