Pfadi unterliegt 26:30

Kadetten gelingt das Break

Die Kadetten Schaffhausen führen im Handball-Playoff-Final mit 2:0 Siegen. Nach dem 30:26 in Winterthur fehlt dem Titelhalter nur noch ein Heimerfolg zum Gewinn der vierten NLA-Trophäe in Serie.

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SCHWEIZ HANDBALL PFADI KADETTEN

Auch im 2. Finalspiel unterlegen: Pfadi Winterthur (hier Kevin Jud) scheiterte immer wieder am starken Kadetten-Hüter Simon Kindle. (Bild: Keystone)

Kadetten Schaffhausen gelang im ersten Auswärtsspiel des Playoff-Finals gegen Pfadi Winterthur gleich das Break. Vor knapp 2000 Zuschauern in der Winterthurer Eishalle entglitt dem Favoriten bis zur 47. Minute zwar eine Fünftore-Reserve, die Kontrolle verloren die hoch dotierten Gäste indes nie. Im Finish schüttelten sie die Nummer 2 der Liga routiniert ab und verwalteten den Vorteil mit der Klasse des Seriensiegers.

Pfadi steht nach 120 Final-Minuten bereits mit dem Rücken zur orangen Wand. Der selbstbewusste Herausforderer reagierte auf die Abreibung im Startspiel (18:31), an Dynamik hat er gleichwohl eingebüsst. Im Rückraum fehlte in den kursweisenden Momenten die Durchschlagskraft oder die Qualität, von den wenigen Schwächeperioden des Branchenprimus zu profitieren.

Immer wieder am Torhüter gescheitert

Einen Klasse-Shooter wie Gabor Csaszar hatten die Zürcher selbstredend nicht zu bieten. Der ungarische Aufbauer gehört in seiner aktuellen Verfassung zu oberen europäischen Kategorie. Der neunfache Skorer war während keiner Phase zu stoppen und ist nach 33 Meisterschaftspartien bei 210 Treffern angelangt.

Und Tor brillierte Simon Kindle erneut. Er könnte zum eigentlichen Aufsteiger der Schweizer Szene avancieren. Der Ex-Gossauer hatte erst vor wenigen Monaten vom Tabellenende an die nationale Spitze gewechselt. Der Sohn des früheren ABB-Chefs Fred Kindle stoppte 37 Prozent der Winterthurer Angriffe. sda/zo

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