Winterthurer Musikfestwochen

Hip-Hop-Hommage an der Winti-Night

Die Musikfestwochen-Organisatoren präsentiert dieses Jahr am 11. August, an der legendären Winti-Night, ein Highlight für Fans der hiesigen Hip-Hop-Szene.

von
Christian
Saggese
Uhr

An der beliebten Winti-Night anlässlich der Musikfestwochen, am 11. August, wird jeweils dem Schaffen lokaler Künstler Tribut gezollt. Dieses Jahr dürfen sich insbesondere Hip-Hop-Fans auf einen ganz speziellen Auftritt freuen.

Der Gig von "The Legacy feat. Winterthurs Finest" ist nämlich eine Liebeserklärung an die Rapmusik. The Legacy  besteht aus Philipp Labhart (Bass), Nicolas Zellweger (Gitarre), Christoph Keller (Schlagzeug) und samwhaa! (MC). Verstärkt durch Franz Flückiger (Keys) und die Winterthurer Stimmen Sheila Tetteh Quaye und Marin Seeger, bilden sie das musikalische Fundament des Auftritts. Unterstützt werden sie durch die Künstler Phumaso & Smack, WiiTundBreiT & Pedro, House of Diiz, Tüli, Fogel, Mr. Penncroff, Eigänabou, Flashdigga und Dulija Entress. Diese Combo will nicht weniger bieten als ein Feuerwerk der besten Rap-Tunes der Golden Era und den aktuellsten Lyrics aus Winterthur. Eine Hommage an die über 40-jährige Hip-Hop-History und die Winterthurer Community.

Zerbrechlich und Psychedelisch

Doch auch andere Musikgeschmäcker werden wieder abgedeckt. So spielen unter anderem Howlong Wolf. Die Organisatoren bezeichnen die Winterthurer Band als musikalischen Lottosechser aus zerbrechlichem Rock'n'Roll, nachdenklichem Garage-Pop und psychedelischem Postfolk. Where Do We Go From Here? lautete die Frage auf Howlong Wolfs Debüt von 2015. Das Ziel war unbekannt, aber eines war David Langhard a. k. a. Admiral James T. von Anfang an klar: Alleine wollte er die Reise nicht antreten. Mit Martin Prader (Prader & Knecht, Phil Hayes & the Trees), Christa Helbling (Neutral Zone, John was Henry), Ernst David Hangartner (The Homestories) und Daniel Bachmann (Klaus Johann Grobe) vereinigt er seitdem eine sehr, sehr beachtliche musikalische Kompetenz, um sich von irgendwo ins Nirgendwo zu katapultieren. 

Gefühle von Wut und Melancholie

Die Band Useless bewegen sich inmitten von Grunge, Noise Rock und Alternative. Gefühle von Wut, Unbeholfenheit, innerer Leere und Melancholie bilden die Basis der Songs der vier jungen Winterthurerinnen und Winterthurer. Useless macht tanzbar, was in einem selbst implodieren will, und lässt die Frage, was eigentlich gerade um einen herum passiert, für einen Moment lang unwichtig werden.

Ein Spiel mit Gegensätzen

Das  Künstlerkollektiv Antipro um den Multiinstrumentalisten Reto Karli (Farlow, Karli) pendelt zwischen textlicher Nähe und Distanz, zwischen Elektro-Blues, Funk und sogar gregorianischem Gesang. Das Sextett spielt mit Gegensätzen – und auch ein wenig mit sich selbst, trifft dabei aber immer mitten in Hirn und Herz.

Weitere neue Acts im Programm

Mit Faber komplettiert der wohl vielversprechendste Schweizer Newcomer das Hauptwochenende der Winterthurer Musikfestwochen. Zusammen mit Feist (CAN), Kraftklub (D), Broilers (D), Philipp Poisel (D), Glen Hansard (GB), Band Of Horses (US) und Andy Shauf (CAN) ist er Teil des zusammengestellten Line-Ups.

Zusätzlich zu Faber wurden seit der ersten Programmwelle unter anderem folgende Acts für die Winterthurer Musikfestwochen neu bestätigt: Oddisee & Good Compny (US), Zeal & Ardor (CH), Jeans For Jesus (CH), Sinkane (US) Bukahara (D), Blaenavon (GB), Clap! Clap! (ITA) undTamikrest (Mali) .

Hier gehts zum ganzen Programm >>

(sag./red.)

 

Autor: Christian
Saggese

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