Winterthur

Haarschneiden für die Winterthur Warriors

Heute lief die Spendenaktion «Jeder Haarschnitt zählt!» für den Footballclub Winterthur Warriors. Eine Umfrage zeigt: Den Leuten gefällt es.

von
Lars-Eric
Windhab
Uhr

Mitte August zerstörte ein Feuer das Materiallager der Winterthur Warriors. Seither sammelt der Football-Club Geld für die Wiederbeschaffung der Ausrüstung. So verkaufen sie unter anderem eine Tasse mit der Aufschrift #warriorsonfire.

Eine weitere Aktion findet heute statt, unter dem Motto «Jeder Haarschnitt zählt!». Wer sich am Mittwoch, dem 13. September, bei Bachmann Intercoiffure (im Manor) oder bei Galati&Bachmann an der Steinberggasse 3 die Haare schneiden lässt, unterstützt die Sportler. Denn die beiden Coiffeursalons spenden ihren Umsatz an die Footballer für Neubeschaffungen.

«Züriost» wollte vor Ort wissen,  wer sich an der Aktion beteiligt und warum.

Bachmann Intercoiffeure im Manor Winterthur hat heute noch bis 20 Uhr geöffnet, Galati&Bachmann in der Steinberggasse empfangen bis um 18.30 Uhr Kunden. Die Aktion läuft bis zur Schliessung der Geschäfter.

Solidarität ist eine gute Sache

Reto Bachmann, ein Initiator der Aktion, resümiert: «Für mich zählt der Sportgeist. Winterthurer helfen Winterthurern.»
Co-Geschäftsführer Antonio Galati freut sich ebenfalls, dass man sich gegenseitig hilft. «Viele Warriors kommen zum Haarschneiden vorbei. Sie unterstützen mich und ich erwidere diese Geste gerne.»

Die Frau des Präsidenten der Warriors nimmt als Kundin an der Aktion Teil. Für sie ist das Schönste «die Solidarität, welche die Leute dem Verein gegenüber zeigen.»

Auch Menschen, die im Vorfeld nichts von der Aktion wussten, liessen sich begeistern. «Eine Kundin war schon daran interessiert, warum wir heute diese T-Shirts tragen. Auch sie fand die Aktion gut», so Natascha Peters. Sie arbeitet als Coiffeuse im Salon Bachmann und hat ihren freien Tag für den guten Zweck geopfert.

In einem Punkt sind sich alle Teilnehmer der Umfrage einig: «Jeder Haarschnitt zählt!» ist eine gute Sache.

Autor: Lars-Eric
Windhab

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