Winterthur

Die Sitzbank-Aktion hat begonnen

Die Junge Altstadt Winterthur bringt 76 neue Sitzbänke in die Altstadt. «Miin Platz i de Altstadt Winterthur» soll ein Dankeschön und Willkommensgruss sein.

von
Nicole
Hasler
Uhr

Die Bänkli-Aktion ist gestartet. Am Samstag fand die Eröffnung statt. Magier Pad Alexander moderierte sie und verzauberte das Publikum mit seinen Tricks.

Remo Cozzio, Präsident der Jungen Altstadt ist stolz auf die entstandenen Sitzbänke. «Wir wollten etwas für die Stadt Winterthur tun», sagte er an der Eröffnungsfeier. Er fügte hinzu: «Oft wurde uns zugetragen, dass die Sitzmöglichkeiten in Winterthur nicht ausreichend vorhanden waren.» Aus diesem Grund kamen sie auf die Idee mit der Aktion.

So haben nun unterschiedliche Firmen, Privatpersonen, Vereine und Organisationen 76 wahre Schmuckstücke geschaffen. Diese sind in der ganzen Altstadt verteilt und bieten Bewohnern und Besuchern eine Sitzgelegenheit. 

«Ich fand es von Anfang an eine gute Idee», erzählt Stadträtin Barbara Günthard-Maier (FDP). Sie bedanke sich bei allen Helfern der Bänkli-Aktion.

Wettbewerbe während der Bänkli-Aktion

Die Aktion läuft bis Oktober 2017 und bis dahin gibt es auch etwas zu Gewinnen. Zum einen darf jeder an einem Wettbewerb teilnehmen bei dem man das schönste Bänkli erküren darf.

Zum anderen wird in der Winterthurer Zeitung die Aktion «Ich erkenne mich» laufen, bei dem Personen auf den Bänklis fotografiert werden und dadurch etwas gewinnen können. Zudem suchen sie Geschichten-Schreiber, die ihre Bänkli-Geschichte niederschreiben und einsenden. Am Schluss wird der Gewinner ausgesucht. 

im Herbst können die Bänkli dann auch ersteigert werden. Der Erlös geht an wohltätige Organisationen.

Ein Bänkli fehlte

Nur ein einziges Bänkli von 76 konnte leider nicht fertig gestellt werden. Die Stadtförderung der Region Winterthur schaffte es nicht bis ende Februar ihre Sitzbank zu vollenden. Aus diesem Grund musste der Geschäftsführer, Michael Domeisen seinen Kopf hinhalten. Aus Spass kam er unter die Guillotine des Magiers. Glücklicherweise blieb sein Kopf jedoch unversehrt.

Auf dem Archplatz durften dann die Winterthurer ihre Kunst auf dem übrig gebliebenen Bänkli verewigen.

Autor: Nicole
Hasler

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