FC Stadtverwaltung vs. Auswahl Sportamt

Deutweg-Tribünengebäude mit Fussballspiel eröffnet

Sport-Vorsteher Stefan Fritschi eröffnete am Donnerstagabend das neue Tribünengebäude im Sportpark Deutweg. Für 2,1 Millionen Franken wurden verschiedene Räumlichkeiten saniert. Im Anschluss duellierten sich der FC Stadtverwaltung und eine Auswahl des Sportamtes Winterthur in einem Fussball-Freundschaftsspiel.

von
Michael
Hotz
Uhr

Während der vergangenen sieben Monate ist das Tribünengebäude im Sportpark Deutweg für rund 2,1 Millionen Franken saniert worden (wir berichteten). Das sanierte Gebäude eröffnete der zuständige Stadtrat Stefan Fritschi (FDP) am Donnerstagabend. «Viele Winterthurer Vereine können nun von der aufgefrischten Anlage profitieren», sagte der Sport-Vorsteher. Alle Clubs zusammen kämen auf rund 90 Dauertrainingsbelegungen pro Woche.

Die Garderoben im Erdgeschoss sowie der erneuerte Theorieraum inklusive Küche sind nun doppelt isoliert, beheizbar und belüftet. So auch die ehemaligen ebenerdigen Theorieräume, in denen früher Aushebungen fürs Militär stattfanden, sind sind nun zu Umziehkabinen umfunktioniert worden.  Besonders freute Stefan Fritschi, dass das Gebäude neu an die Fernwärme angeschlossen ist – ein kleiner Beitrag an die Umwelt.

Videokameras gegen Vandalen

Von den neuen Garderoben, die nun in den Farben blau und rot gehalten sind, profitiert neben den Vereinen auch die Öffentlichkeit. Einzelpersonen können die Anlage auf dem Deutweg frei nutzen. Die Garderoben sind täglich von 8 bis 22 Uhr offen.

Dieses Angebot lockt aber auch einige Vandalen an – sehr zum Leidwesen der Sportanlagen-Verantwortlichen. So berichtet Herbert Burren, stellvertretender Abteilungsleiter für die städtischen Sportanlagen: «Einige Jugendliche haben die Räumlichkeiten auch schon als Party-Ort missbraucht.» Als Reaktion darauf wurden deshalb sechs Kameras in den Zwischenräumen der Umziehkabinen installiert. Zusätzlich würden Securitas-Mitarbeitende jeden Abend eine Runde durchs Gebäude machen.

Sportamt-Auswahl forderte den FC Stadtverwaltung

Eine erste Kostprobe der neuen Garderoben nahmen am Donnerstagabend die Mitarbeiter des Sportamts und die Mitglieder des FC Stadtverwaltung. Eine Sportamt-Auswahl forderte die städtischen Beamten zu einem Fussballspiel heraus.

Dave Mischler, Leiter des Sportamts, stellte sich vor dem Spiel auf einen «harten Kampf» ein. Selber schlüpfte er dann aber nicht ins Fussballtrikot. «Auf dem Feld überlasse ich meinen Mitarbeitern das Kommando», meinte Dave Mischler augenzwinkernd. Er verriet, dass sein Team über Mittag einige Trainings abgehalten habe. Schliesslich sei der FC Stadtverwaltung eine sehr ehrgeizige Mannschaft. Als Endresultat tippte der Sportamt-Leiter auf einen 5:3-Sieg nach Penaltyschiessen.

Filmchen vom Freundschaftsspiel (Handyvideo: Michael Hotz):

An eine enge Partie glaubten auch Daniel Bugeda, Präsident des FC Stadtverwaltung, und Trainer Beat Ostertag. Sie gaben «Unentschieden» als Tipp ab. Im Vordergrund stehe aber sowieso die Freude am Sport. So sagte Beat Ostertag: «Ich hoffe auf ein gutes Spiel, aber bei einem Sieg wird die Wurst nach dem Spiel sicher besser schmecken.»

«Die Besseren haben gewonnen»

Die Akteure sollten Recht behalten. Am Ende resultierte ein 6:6, wobei sich der FC Stadtverwaltung mit einigen Toren gegen Schluss das Unentschieden sicherte. Ein Elfmeterschiessen gab es übrigens nicht. So sagte Christoph Magnusson, FDP-Gemeinderat und Spieler beim FC Stadtverwaltung, nach der Partie scherzhaft: «Die Besseren haben gewonnen.»

Autor: Michael
Hotz

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