Abstimmung am 24. September

Auch der Ausländer-Beirat unterstützt die Einbürgerungsvorlage

Am 24. September stimmt die Bevölkerung über die «Einheitliche Zuständigkeit bei Einbürgerungen» ab. Der Ausländer-Beirat der Stadt Winterthur empfiehlt, der Vorlage zuzustimmen. Gemäss dem Beirat hätten dadurch alle Einbürgerungswilligen die gleichen Rechte und Chancen.

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Auch der Ausländer-Beirat unterstützt die Einbürgerungsvorlage. (Bild: Deborah Weber/pixelio.de)

Die Winterthurer stimmen am 24. September über die «Einheitliche Zuständigkeit bei Einbürgerungen» ab. Die Vorlage will, das bloss noch der Stadtrat den Schweizer Pass vergeben kann. Nun gab der städtische Ausländer-Beirat bekannt, dass er das Anliegen unterstützt.

In einer Mitteilung betont der Beirat, dass seiner Meinung nach private Auskünfte von Einbürgerungswilligen nicht in den Gemeinderat gehöre. Dies, weil dessen Sitzungen öffentlich seien und der Datenschutz nicht gewährleistet werden könne.

Die Befragung führe zu grossem Druck

Zudem ist der Beirat der Ansicht, dass die Befragungen durch die gemeinderätliche Bürgerrechtskommission zu schwierigen Situationen führen können. Die Einbürgerungswilligen seien ein extremen Druck ausgesetzt.

Diese Probleme würden mit einem Ja am 24. September vermieden. Dann fallen die Befragungen durch die Bürgerrechtskommission weg. Menschen, die sich einbürgern lassen wollen, müssten neuerdings einen standardisierten schriftlichen Staatskunde-Test an einem externen zertifizierten Bildungsinstitut ablegen. (mth/red)

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