Winterthur

2030 soll es 100 Klassen mehr geben

Prognosen zeigen eine signifikante Zunahme der Schülerzahlen. Bis 2030 muss mit 2112 Schulkindern und 96 Klassen mehr gerechnet werden.

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In den nächsten 15 Jahren muss mit 2112 Schulkindern mehr gerechnet werden. (Symbolbild: Seraina Boner/Archiv)

Die Stadt Winterthur wächst weiterhin sowohl bezüglich der Bevölkerungszahl als auch der Anzahl Schülerinnen und Schüler.

Die neuste Schulraumprognose bestätigt die bisherigen Hochrechnungen und zeigt eine kontinuierliche Zunahme für die nächsten 15 Jahre.

Aktuell werden 531 Klassen unterrichtet

Die Anzahl der vorschulpflichtigen Kinder habe in den vergangenen zehn Jahren um 24 Prozent zugenommen und werde laut neuster Prognose bis 2030 um weitere 4 Prozent ansteigen, schreibt die Stadt Winterthur in einer Mitteilung.

Aktuell werden in Winterthur rund 10'475 Schülerinnen und Schüler in insgesamt 531 Klassen – davon 117 Kindergarten-, 294 Primar- und 120 Sekundarklassen – unterrichtet. Davon sind 11 sogenannte Spezialklassen.

Bis zum Schuljahr 2030/2031 werden 627 Klassen (Zunahme 96) und 12'587 Schülerinnen und Schüler (Zunahme 2112) prognostiziert.

Dättnau muss erweitert werden

Die seit 2010 eingeleiteten Massnahmen mit Neubauten, Pavillonbauten und Optimierung der Raumbelegung haben dazu geführt, dass der Schulraumbedarf bis 2030 weitgehend abgedeckt werden kann. Einzig in den Gebieten Dättnau und Oberseen besteht noch Handlungsbedarf.

Die neueste Schulraumprognose zeigt auf, dass im Gebiet Töss-Dättnau in den nächsten Jahren bis zu 14 Primarklassen gebildet werden müssen (aktuell 12). Der Stadtrat hat darum beschlossen, das Schulhaus Laubegg durch einen viergeschossigen Anbau zu erweitern. (eka)

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