Winterthur Wiesendangen

So erlebte Manuel Akanji sein Nati-Debüt

Nach nur einer Woche im Umfeld der Schweizer Nationalmannschaft wurde Manuel Akanji auf den Färöer-Inseln gleich in einem Ernstkampf eingesetzt. Der Winterthurer Verteidiger machte seine Sache gut, bleibt aber bescheiden.

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Beinahe hätte Manuel Akanji sein Debüt in der Schweizer Nationalmannschaft mit einem Treffer gekrönt. Nach einem Freistoss von Xherdan Shaqiri traf er in der 31. Minute mit dem Kopf nur die Latte.

Aber auch so war der ungefährdete 2:0-Sieg über die Färöer (mehr dazu) in Torshavn der perfekte Abschluss einer bemerkenswerten zweiten Saisonhälfte des 21-Jährigen. Innerhalb von wenigen Monaten wurde er Stammspieler beim FC Basel, Schweizer Meister, Cupsieger und Nationalspieler.

«Weiss nicht, ob ich wieder aufgeboten werde»

Der unaufgeregte Verteidiger, der in Wiesendangen aufwuchs und sich beim FC Winterthur die Sporen abverdiente, will sich trotz seines rasanten Aufstieges noch nicht mit der Zukunft beschäftigen. «Ich weiss nicht, ob ich nach der Sommerpause wieder aufgeboten werde. Meine Leistung heute war gut, aber man muss sich sein Aufgebot vor allem über die Darbietungen im Klub verdienen.»

Es ist allerdings damit zu rechnen, dass Akanji eher früher als später zum inneren Zirkel der SFV-Auswahl gehört. Auf den Färöern hat er den gesperrten Fabian Schär ersetzt - ohne Fehl und Tadel. «Es war kein besonders schwieriges Spiel für uns Verteidiger, weil das Mittelfeld die Konter der Färöer immer sehr früh unterbunden hat. Das Kollektiv hat heute sehr gut gearbeitet», gab Akanji die Lorbeeren weiter.

Ab in die Ferien

Nun hat der Nati-Neuling zwei Wochen Zeit, diese Eindrücke etwas einzuordnen. Schon am 24. Juni ist dann beim FC Basel wieder Trainingsbeginn. Vorher reist er in die USA und verbringt Ferien in Florida und Kalifornien. (sda/zür)

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