Schlag gegen Drogenhandel

Hanfanlagen in Maur und Wangen ausgehoben

Die Kantonspolizei hat im Kanton Zürich vier Hanfanlagen aufgehoben, darunter je eine in Maur und in Wangen-Brüttisellen. Fünf mutmassliche Betreiber wurden verhaftet.

von
Raphael
Brunner
Uhr

Bis zu 1600 Hanfplanzen fand die Polizei in den Kellern und Gewerberäumen.
(Symbolbild: zvg)

Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwoch mehrere Indooranlagen ausgehoben, in denen illegal Hanf angepflanzt worden ist. Die Anlagen befanden sich in Kellern und Häusern in Maur, Wangen-Brüttisellen, Bülach, in der Stadt Zürich sowie in Meisterschwanden im Kanton Aargau. Dabei wurden fünf mutmassliche Betreiber verhaftet.

Bis zu 1600 Pflanzen im Keller

Umfangreiche Ermittlungen erhärteten den Verdacht auf diverse, in verschiedenen Gemeinden, betriebene Indoorhanf-Anlagen, schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung. In einer koordinierten Aktion mit der für die Gemeinde Meisterschwanden zuständigen Kantonspolizei Aargau, führte sie danach Hausdurchsuchungen durch. Dabei traf sie in allen kontrollierten Kellern oder Gewerberäumen illegale Hanfplantagen an.

Die einzelnen Pflanzenfelder umfassten Grössen zwischen 370 bis zu 1600 Pflanzen, schreibt die Kantonspolizei weiter. Eine Anlage war fertig für die Zucht von zirka 3300 Pflanzen vorbereitet. Gesamthaft stellte sie zudem über 25 Kilogramm getrocknete Pflanzen sicher, dazu sieben Kilogramm verkaufsfertiges Marihuana, 360 frisch geerntete Pflanzen, eine Faustfeuerwaffe sowie rund sechzigtausend Franken Bargeld.

Vier Schweizer als mutmassilche Betreiber

Als Betreiber der Anlagen verdächtigt die Polizei fünf Schweizer im Alter zwischen 21 und 48 Jahren. Nach ihrer Festnahme wurden sie der Staatsanwaltschaft ll des Kantons Zürich zugeführt. Die Bewässerungs-, Licht- und Belüftungsanlagen hat die Polizei entsorgt.

Autor: Raphael
Brunner

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