Näniker Love-Mobil an der Streetparade

Tierischer Tanz zu wummernden Bässen

Mittendrin an der Streetparade war am Samstagnachmittag auch das Näniker Love-Mobile - als fahrender Tierpark mit viel nackter Haut.

von
Raphael
Brunner
Uhr

Den ganzen Samstag über verwandelten 900'000 Techno-Fans das Zürcher Seeufer in eine Partymeile. Wie bereits in den vergangen Jahren war eine Gruppe aus Nänikon mit einem eigenen Lovemobile dabei. Das Video zur Megaparty:

(Video: Keystone/sda)

Tanz der Hühner und Käfer

Das Motto der Näniker Truppe lautete «Streichelzoo» - dem entsprechend waren die Tanzenden auf dem Wagen gekleidet. Dem Zuschauer bot sich ein Anblick von rund 100 Hühnern, Käfern, Füchsen, Leoparden und weiteren Tieren, die sich auf den fahrenden Bühnen dem Rhythmus von Techno und Deep House hingaben.

Gemäss Patrick Kocher, einer der beiden Organisatoren des Lovemobiles mit der Nummer 9, entstand das Motto spontan. Die Idee sei es gewesen, die Energie der Tiermeute aufs Publikum entlang der Strasse zu übertragen.

Gleich viele Besucher wie letztes Jahr

Mit 900'000 Besuchern erreichte die 26. Streetparade am Samstagnachmittag in etwa die gleiche Teilnehmerzahl wie im vergangenen Jahr. Dies bei anfänglich sonnigem, später aber meist bewölktem und für die Jahreszeit eher kühlem Wetter.

Die Veranstalter hatten im Vorfeld betont, es gehe ihnen nicht darum, neue Rekorde aufzustellen. Viel wichtiger sei es, dass alle Freude an der Street Parade hätten und sich die Freude jedes Einzelnen auf die gesamte Masse übertrage.

«So seht ihr von oben aus»

Die Stimmung sei sensationell und «es geht ab wie selten», sagte Mediensprecher Stefan Epli. Der Grossanlass verlief weitgehend friedlich. Mittags warnte die Stadtpolizei vor Diebstählen in der Menge und riet, auf wertvollen Halsschmuck aufzupassen.

Weniger Arbeit für Rettungskräfte

Auch für Schutz & Rettung blieb es problemlos. Bis 17 Uhr sei es im Vergleich zu den Vorjahren recht ruhig gewesen, sagte ein Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Man habe rund ein Drittel weniger Behandlungen gezählt, danach habe es etwas angezogen.

Grund dafür sei vor allem das Wetter. Im vergleich zu heisseren Jahren waren weniger Teilnehmer dehydriert. Ausserdem mussten weniger Schnittverletzungen versorgt werden, da viele Besucherinnen und Besucher Turnschuhe statt Flip-Flops oder Sandalen trugen.

Autor: Raphael
Brunner

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