UHC Uster

Bekanntes Gesicht für den Präsidentenposten

Der NLA-Klub UHC Uster hat einen Nachfolger für den scheidenden Präsidenten Jörg Ringwald gefunden. In dessen Fussstapfen wird Michael Reimann an der nächsten Generalversammlung im Juli treten.

von
David
Schweizer
Uhr

Michael Reimann wird neuer Präsident des UHC Uster. (Bild: zvg)

Erst ein paar Tage ist es her, seit der UHC Uster den Klassenerhalt in den Playouts gegen den UHC Thun bewerkstelligte. Jetzt kann der NLA-Klub auch abseits des Felds mit der Bekanntgabe des neuen Präsidenten Michael Reimann eine Erfolgsmeldung kommunizieren. Der 38-Jährige beerbt Jörg Ringwald, der an der Generalversammlung im Juli nach insgesamt fünf Jahren Tätigkeit zurücktritt.

Reimann ist ein bekanntes Gesicht bei den Ustermern und übte in den letzten zehn Jahren schon die verschiedensten Trainer- und Funktionärsjobs im Verein aus. Von Dezember 2011 bis Anfang 2013 wirkte er sogar als Headcoach des NLA-Teams. In der Folge rückte er aufgrund einer beruflichen Weiterbildung auf die Assistenz- und Goalietrainer-Position im Fanionteam, ehe er in dieser Saison den Ustermer U-21-Nachwuchs betreute.

Ringwalds Wunsch

Mit der Verpflichtung von Reimann ging insbesondere auch ein Wunsch des Unihockey-Quereinsteigers Ringwald in Erfüllung, sein Amt an einen Fachmann zu übergeben. Reimann selbst will sich noch nicht konkret über seine ersten Schwerpunkte als Präsident äussern. Als langjähriger Trainer ist es ihm aber natürlich ein Anliegen, die sportliche Entwicklung weiter voranzutreiben. «Wir wollen den Leistungssport stärken», bekräftigt er. Dieser Schritt soll aber weniger mit der Verpflichtung von zahlreichen ausländischen Spielern geschehen als vielmehr mit einer Optimierung im Bereich der Spielerauswahl und mit Fortschritten in der Mentalität.

Vom Trainer zum Präsidenten

Für den in Wallisellen wohnhaften Reimann ist das Engagement als Präsident gleichzeitig auch der Abschied vom Trainerdasein – zumindest für eine gewisse Zeit. «Rund 20 Jahre habe ich mein Leben vor allem nach dem Spielplan gerichtet. Es ist ein guter Zeitpunkt für einen Wechsel der Position», sagt er. Natürlich war meine Zusage aber kein Bauchentscheid. «Seit der ersten Idee und der Zusage sind bestimmt drei Monate vergangen», betont Reimann.

Als Präsident des UHC Uster will er sich zunächst sowieso einen grundlegenden Überblick verschaffen und dann höchstens kleine Retouchen vornehmen. «Der Verein ist bereits auf einem guten Weg», sagt er.

Weitere frische Kräfte

Überhaupt ist Michael Reimann nicht der einzige Neue im künftigen Vorstand. Mit Thomas Schmid (Sport Junioren/Herren), Raja Aellig-Urner (Events) sowie Patrick Schaufelberger und Marcel Muster (beide Marketing) stossen nämlich vier weitere frische Kräfte dazu.

Damit ist einzig die Position des Leiters Spielbetrieb derzeit noch offen. «Wir sind aber zuversichtlich, mithilfe der Findungskommission des Vereins auch den letzten Posten besetzen zu können», sagt der scheidende Präsident Jörg Ringwald.

Autor: David
Schweizer

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