EKZ-Cup in Egg

Der Final auf der «Skipiste»

Der Final des EKZ-Cup in Egg brachte bei den Männern keinen Umsturz in der Gesamtwertung. Den Tagessieg holte Ramon Lauener; Michael Wildhaber verteidigte sein Leadertrikot erfolgreich.

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Je länger der Final des EKZ-Cup in Egg dauerte, desto besser wurde das Wetter. Für den Veranstalter – den Skiclub Egg – begann das Rennen allerdings unter ungünstigsten Voraussetzungen. Zwei Sürme im Juli und August hatten Dutzende Bäume geknickt, die Strecke lag stellenweise unter Metern von Fallholz. «Die grossen Bäume räumten die professionellen Waldarbeiter mit schwerem Gerät weg. Wir waren die letzten zwei Wochen fast jeden Abend auf der Strecke und schafften das Kleinholz weg», erklärte OK- und Skiclub-Präsident Klaus Kiessling sichtlich gut gelaunt.

Der wintersportliche Hintergrund der Organsiatoren war auf der grünen Wiese zu erkennen: Zur Strecke gehörte ein Riesenslalom-ähnlicher Abschnitt zwischen Torflaggen hindurch, und die S-Schikane unmittelbar vor dem Ziel erinnerte an das Ziel-S am Lauberhorn.

Sieg zum Karrierenende

Als Gesamtführender bei der Elite reiste Michael Wildhaber an. Der Eschenbacher benötigte ein weiteres Spitzenresultat, um den Gesamtsieg zu holen. Zusammen mit Ramon Lauener (Sulgen) bildete er das Spitzenduo und musste diesen erst in der letzten Runde ziehen lassen. Erschöpft aber glücklich kam Wildhaber als Tageszweiter und Gesamtsieger ins Ziel. «Ich hatte nicht die Beine, um Ramon bis zum Schluss zu folgen, aber ich konzentrierte mich sowieso auf die Gesamtwertung.»

Diese zum zweiten Mal zu gewinnen bedeutet dem 27-Jährigen viel: «Ich fahre den EKZ-Cup seit 1997. Diese Rennen waren wichtig für meinen Weg als Biker. Es freut mich besonders, dass ich zum Abschluss meiner Karriere die Gesamtwertung noch einmal gewinnen konnte. Denn dies war mein letztes Mountainbike-Rennen als Elitefahrer.»

Der einzige Oberländer in der Elitekategorie, der Bäretswiler Simon Wäfler, wurde Sechster und belegt damit den fünften Gesamtrang. Einen Oberländer Sieg gab es in der Kategorie «For All»: Der Baumer Roli Mischler gewann mit 43 Sekunden Vorsprung und entschied damit auch die Gesamtwertung für sich.

Zufriedener Veranstalter

Zufrieden zeigte sich der OK-Präsident der EKZ-Cup-Rennserie, Heiri Disch: «Die Bilanz ist ganz klar positiv. Und rund 400 Teilnehmende an jedem der sechs Rennen sind eine stolze Zahl.» zo

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