Winterthur Illnau-Effretikon Seuzach

Mehr Verbindungen: Fahrplan der SBB-Bauprojekte

Die Pendler aus Winterthur sollen ab Ende 2018 von mehr Verbindungen und längeren Zügen profitieren. Die SBB zeigt auf, welche Bauprojekte dafür nötig sind und wann sie abgeschlossen sind.

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Der diesjährige Fahrplanwechsel der SBB am 11. Dezember wird ganz im Zeichen des Gotthards stehen. Mit der Eröffnung des neuen Gotthardtunnels verkürzt sich die Reisezeit auf der Nord-Süd-Achse in einem ersten Schritt um rund 30 Minuten, informiert die SBB in einer aktuellen Medienmitteilung.

In der Region sollen die Pendler ab Ende 2018 von mehr Verbindungen und längeren Zügen zwischen Winterthur und Zürich profitieren. Über 100‘000 Personen und 550 Züge verkehren heute täglich zwischen diesem Korridor, der ein wichtiger Bestandteil des nationalen und internationalen Fernverkehrs, des Zürcher S-Bahn-Netzes sowie des Güterverkehrs ist.

Bis 2022 werden rund 800 Millionen Franken in die Bahninfrastruktur zwischen Winterthur und Zürich investiert. Die SBB skizziert den Fahrplan der diversen Bauprojekte:

Ende 2016

Leistungssteigerung Effretikon Nordkopf:

Dank Anpassungen an den Gleisen und Signalen kann die SBB die Ein- und Ausfahrtsgeschwindigkeit der Züge erhöhen. Ausserdem erhöht die SBB die Perrons im Bahnhof Effretikon, damit die Reisenden stufenfrei in die Züge einsteigen können.

Ende 2017

Service- und Abstellanlage Pünten/Oberwinterthur:

Damit Verfügbarkeit und Sauberkeit der wachsenden Flotte der Zürcher S-Bahn gewährt sind, baut die SBB im Raum Winterthur eine neue Service- und Abstellanlage.

Ende 2018

Leistungssteigerung Winterthur:

Dank Anpassungen an den Gleisen und Signalen kann die SBB die Ein- und Ausfahrtsgeschwindigkeit der Züge erhöhen. Ausserdem verlängert die SBB mehrere Perrons im Bahnhof Winterthur. Damit ist der Bahnhof bereit für den Angebotsausbau bis 2020.

Entflechtung Dorfnest, Doppelspurausbau Kloten–Dorfnest und Zugfolgezeitverkürzung Flughafen–Effretikon:

Dank einer Überwerfung über die Flughafenlinie und einem zweiten Gleis Richtung Kloten sowie kürzerem Signalabstand verkehren die Züge kreuzungsfrei, flexibler und dichter aufeinander.

Bahnhofausbauten Winterthur–Bauma–Rüti:

Für die Umsetzung des Fahrplans der 4. Teilergänzungen sind Anpassungen an diversen Bahnhöfen und deren Bahninfrastruktur im Tösstal nötig.

Bahnhofhausbauten Winterthur–Stammheim:

In Seuzach baut die SBB das Perron Gleis 2 auf der ganzen Länge behindertengerecht aus. In Stammheim entstehen zwei neue Perrons und eine neue Personenunterführung.

Fahrzeitverkürzung Winterthur–Weinfelden:

Dank Anhebung der Maximalgeschwindigkeit kann die SBB die Fahrzeit zwischen Winterthur und Weinfelden senken, was an beiden Orten bessere Anschlüsse nach sich zieht. Ausserdem werden diverse Bahnhöfe angepasst und die Bahninfrastruktur erneuert.

Güterzugsüberholgleise Elgg:

Die SBB baut zwei 800 Meter lange Überholgleise für den Güterverkehr.

Ende 2020

Leistungssteigerung Winterthur, Teilprojekt Grüze:

Dank Anpassungen an den Gleisen kann die SBB die Ein- und Ausfahrtsgeschwindigkeit der Züge erhöhen.

Teilinbetriebnahme Personenunterführung Nord Winterthur:

Die verbreiterte Unterführung bietet künftig genügend Platz für alle. Im Dezember 2020 öffnet die SBB einen Teil der neuen Unterführung.

Ende 2022

Fertigstellung Personenunterführung Nord und städtische Veloquerung Winterthur:

Die verbreiterte Unterführung mit Veloweg bietet künftig genügend Platz für alle und macht den Bahnhof Winterthur bereit für die 1100 Züge am Tag, die dort zukünftig halten. (mig)

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