Erfolg für Früh und Frohofer

Oberländer Handbiker für WM selektioniert

Handbiker Benjamin Früh aus dem Grüt sorgte mit dem dritten Platz im Zeitfahren für das beste Oberländer Resultat am Weltcup in Emmen. Dem Russiker Felix Frohofer lief es nicht wie erhofft. Er wurde aber wie Früh für die WM in Italien aufgeboten.

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Die beiden Oberländer Handbiker Benjamin Früh und Felix Frohofer sind von Swiss Paralympics für die Weltmeisterschaften im italienischen Maniago selektioniert worden. Diese finden vom 2. bis 5. August statt. Bei der zweiten Weltcup-Station des Jahres lief es dem aus dem Grüt stammenden Benjamin Früh besser als dem Russiker Felix Frohofer.

Der 26-jährige Früh fuhr in Emmen im Zeitfahren der Kategorie MH1 als Dritter aufs Podest und bezeichnete das Ergebnis als erfreulich. Auf dem flachen Kurs in Holland waren Rollerqualitäten gefordert.

Im Strassenrennen belegte der Zeitfahr-Weltmeister von 2017, der letzte Saison zudem zwei Weltcupsiege gefeiert hatte, den sechsten Platz.

Die Hälfte des Rennens fuhr der Oberländer in der sechsköpfigen Spitzengruppe. Nach einer Tempoverschärfung des späteren Siegers Fabrizio Cornegliani verlor Früh allerdings den Anschluss und musste den Rest alleine fahrend bewältigen.

Ein Weltcup zum Vergessen

Felix Frohofer musste sich beim Weltcup in Emmen in der Kategorie MH4 mit hinteren Rängen zufrieden geben. Im Zeitfahren klassierte sich der 23-jährige Russiker als Elfter.

Er sei nicht in den Flow gekommen, berichtete Frohofer hinterher. «Das tut weh.»

Im Strassenrennen resultierte für ihn dann der 18. Rang, obwohl er sich zu Beginn in den Top Ten halten konnte.

Doch ein Zusammenstoss mit einem Konkurrenten sowie später ein mechanischer Stopp warfen ihn zurück. Sein verständliches Fazit: «Frust pur.» (zo)

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