Fast keine Anmeldungen

Robinson-Club will Projektwoche retten

Für die nächste Projektwoche des Robinson-Clubs fehlen noch Anmeldungen. Trotzdem will der Vorstand die Woche um jeden Preis durchführen.

von
Luca
Da Rugna
Uhr

Eigentlich lief zum Anfang alles rund, bis der Vorstand feststellen musste, dass die Anmeldungen für die Projektwoche ausbleiben. Präsidentin Maria Jose Rensch hat die Vorbereitungen zur Projektwoche vom 16. bis 20. Juli bereits getroffen. Mit den Organisatoren Carina Fischer und Christopher Fonda wird sie die Woche gemeinsam durchführen. «Eigentlich haben wir die Projektwoche frühzeitig ausgeschrieben und erwarteten wie im letzten Jahr genügend Kinder, die bereit wären, mitzumachen», sagt Rensch, die seit vier Jahren ehrenamtlich für Spielplatz arbeitet.

Eine Erklärung für die ausbleibenden Anmeldungen hat sie bisher nicht. «Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass so viele Kinder aus Effretikon in der ersten Schulferienwoche verreisen und in den letzten zwei Jahren war die Projektwoche sehr beliebt», so Rensch. Auch das zur gleichen Zeit anstehende Pfadilager sollte gemäss Rensch kein Hindernis sein.

Bisher hätten sich zwei Kinder angemeldet, darunter ihr 7-Jähriger Sohn Tiago. Zwei weitere Anmeldungen seien unsicher. «Wir benötigen mindestens sieben, besser acht Kinder, die mitmachen würden.» Ein Junge habe sich bereits frühzeitig über die Stadt angemeldet, doch dieser gehe davon aus, dass die Projektwoche gar nicht stattfindet. «Nun suchen wir nach diesem unbekannten Jungen, um ihm die positive Nachricht zu überbringen, dass die Projektwoche in jedem Fall stattfindet», so Rensch.

«Nun suchen wir nach diesem unbekannten Jungen, um ihm die positive Nachricht zu überbringen, dass die Projektwoche in jedem Fall stattfindet.»

Maria Jose Rensch, Präsidentin im Vorstand

Gemäss der Präsidentin könnte auch die Sorge der Eltern ein Grund für die wenigen Anmeldungen sein: «Ich denke dass sich manche Eltern auch vor Unfällen fürchten und denken, die Kinder könnten zu Schaden kommen.» Dabei sei die Zeit in der Natur in diesem Alter so wichtig und die Gemeinnützige Gesellschaft Illnau-Effretikon stelle extra einen Betrag über 715 Franken zur Verfügung, um die ganzen Kosten zu decken.

Der Bezug zur Natur

In den Projektwochen der letzten zwei Jahre wurden die Themen der Elemente behandelt. Im letzten Jahr drehte sich alles um das Thema «Wasser», ein Jahr zuvor um das Element «Luft». Tiago, der Sohn von Maria Rensch meint: «Es war ein riesen Spass und wir haben sogar Boote gebaut, in denen zwei Kinder Platz hatten.» In der anstehenden Projektwoche steht das Thema des Elements «Erde» an. «In den vier Tagen sollen die Kinder alles Mögliche zum Thema «Erde» erforschen. Sie werden Grabungen machen, ein Wurm - oder Ameisenhotel bauen  und mit Tonerde erstmals einen Topf oder Figuren herstellen», so Rensch.

Deswegen sei das diesjährige Maskottchen ein Plüsch-Maulwurf, mit dem der 7-Jährige Tiago bereits spielt. Am zweiten Tag reist die ganze Gruppe nach Winterthur um Kräuter zu kaufen, die sie dann genauer kennenlernen und einpflanzen können. Am Donnerstag gibt es zum Abschluss einen Grillabend mit den Eltern und die Kinder dürfen in den Holzhütten auf dem Spielplatz übernachten. Am Freitag wird  dann nur noch aufgeräumt. «Die Woche wird für die Kinder bestimmt eine tolle Erinnerung, die sie selbst mit einer Fotocollage festhalten können, die dann noch lange im Clubhäuschen hängen wird», sagt Rensch.

Die Kosten für die Projektwoche belaufen sich auf 200 Franken. Mitglieder vom Robinso-Club müssten nur 180 Franken bezahlen. Interessierte können sich per E-Mail an mariajose.rensch@robinsonspielplatz.ch wenden.

Autor: Luca
Da Rugna

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