Illnau-Effretikon

Fuchs gelingt extrem seltenes Kunststück

In Villach feiern die Schweizer Springreiter Steve Guerdat und Martin Fuchs ein Ex-aequo-Sieg. Beide ritten im Stechen die gleiche Zeit. Der Bietenholzer Martin Fuchs konnte dies gar nicht fassen.

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CAPTION CORRECTION SWITZERLAND HORSE JUMPING CSIO

Starker Auftritt von Martin Fuchs und seinem Schimmel Clooney in Villach. (Bild: Keystone)

Steve Guerdat und Martin Fuchs gelang bei dem mit 345'000 Euro dotierten Grand Prix in Villach ein im Springreiten extrem seltener Ex-aequo-Sieg. Die Trainingspartner erreichten im Stechen nach einem Blankoritt in 49,43 Sekunden exakt dieselbe Siegerzeit. Die beiden Freunde erhielten je ein Preisgeld von 77'625 Euro überwiesen.

Guerdat, der Olympiasieger von London, hatte Corbinian gesattelt. Fuchs ritt, wie immer bei wichtigen Anlässen, auf dem Schimmel Clooney.

Fuchs: «Kann es nicht glauben»

Grund zur Freude hatte auch die Besitzerin Sabina Cartossi. Ihr gehört Corbinian und zur Hälfte auch Clooney. Der Mitbesitzer von Clooney heisst Luigi Baleri.

«Es ist wunderschön, als Sieger eines Fünfstern-GP nach Hause zu fahren. Aber dieser Sieg ist sehr besonders, weil Martin und ich schon so lange befreundet sind», meinte Guerdat. Und Fuchs fügte an: «Das Podium war mein Ziel. Dass es zum Sieg gereicht hat, ist natürlich genial – und das zeitgleich, ich kann es gar nicht glauben.» (sda)

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