Fehraltorf

Vernetzungsprojekt wird bis 2024 weitergeführt

Der Fehraltorfer Gemeinderat hat die zweite Etappe des Vernetzungsprojekts abgesegnet. Damit wird die Biodiversität mindestens bis 2024 mit Unterstützungsbeiträgen für Landwirte gefördert.

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Landwirte, die auf ihrem Land Biodiversität fördern, werden in Fehraltorf auch künftig unterstützt. (Symbolbild: Keystone)

Das ökologische Anliegen der Vernetzung wird im Kanton Zürich dank Direktzahlungen des Bundes ziemlich konsequent verfolgt. Auch in der Gemeinde Fehraltorf ist seit 2011 ein Vernetzungsprojekt am Laufen. Dieses wird, sofern der Antrag von der kantonalen Fachstelle Naturschutz genehmigt wird, nun in einer zweiten Etappe von 2017 bis 2024 weitergeführt, teilt der Gemeinderat mit.

Ziel ist es, die biologische Qualität der Biodiversitätsförderflächen zu verbessern. Bauern, die sich zu bestimmten Leitwerten bekennen und auf ihrem Land damit für den Fortbestand einer ausgewogenen Natur einsetzen, werden in diesem Bestreben unterstützt.

«Durch ihre Beteiligung leisten die Landwirte auch einen wertvollen Beitrag für den Erhalt der Natur-, der Landschafts- und Erholungswerte auf dem Gemeindegebiet in Fehraltorf», schreibt der Gemeinderat.

Geringe Kosten für die Gemeinde

Im Fokus der zweiten Etappe, welche sieben Jahre dauert, stünden der Wald und seine Randbereiche sowie das angrenzende Kulturland. Ausserdem wolle man die Öffentlichkeitsarbeit verstärken. Die Kosten für die Gemeinde betragen nur rund 4900 Franken jährlich, weil Bund und Kanton sich mit hohen Beiträgen beteiligen. (zür)

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