Seegräben

Anita Borer in Seegräben: «nicht zu gross und nicht zu klein»

SVP-Kantonsrätin sprach am Montagabend an der 1.-August-Feier in Seegräben über Grenzen und die richtige Grösse der Schweiz.

von
Rita
Schlegel
Uhr

«Der Bundesbrief ist ein Dokument, das Grenzen setzte und zwischen Eidgenossen und Fremden unterschied», sagte die Ustermer SVP-Kantonsrätin Anita Borer am Montagabend an der Bundesfeier in Seegräben vor rund 150 Zuhörern. Dies entspreche nicht dem heutigen Zeitgeist, der Grenzen als störend und kleinkariert empfinde. Doch Grenzen würden auch Verantwortung zuweisen.
Verschiedene Zeitgenossen würden heute am Kleinstaat leiden, weil er ihre Visionen begrenze. Der Europagedanke sei aber nicht der weltweite Trend: «Niemals zuvor sind so viele neue Staaten gegründet worden wie in den letzten zwanzig Jahren», sagte Borer. Deshalb sollten sich die Schweizer dafür einsetzen, «dass wir nicht mehr und nicht weniger wollen als diesen kleinen Staat».

Weitere Berichte und Bilder der Bundesfeiern in der Region folgen auf ZO-Online und im ZO/AvU vom Dienstag, 2. August

Autor: Rita
Schlegel

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