Rütner am Engadin Skimarathon

Kreienbühls neue «persönliche Bestleistung»

Christian Kreienbühl hat die Laufschuhe mit Langlaufskis vertauscht. Der Rütner absolvierte am Sonntag den Engadin Skimarathon – und hat sich mit einem Augenzwinkern «selber übertroffen».

Uhr

Für Langstreckenläufer Christian Kreienbühl war es ein Experiment: Eigentlich ist der Rütner ja auf schneefreiem Terrain unterwegs. Doch am Sonntag tauschte er den Untergrund und lief am Engadin Skimarathon mit – mit Erfolg.

Gut unterwegs

Die Strecke kannte Kreienbühl jedenfalls schon: Im Sommer war er hier zu Trainingszwecken unterwegs. Wegen Problemen mit der Achillessehne musste er sein Aufbautraining für die kommende Saison anpassen – und wagte sich auf die Langlaufloipen im Engadin.

Mit einer Zeit von 1:47:58,9 Stunden reichte es dem 35-jährigen Kreienbühl schliesslich für den 60. Rang in seiner Kategorie, in der insgesamt 779 Klassierte verzeichnet sind. Im Gesamtranking der Männer bedeutete das für den Neo-Langläufer Platz 528. Ein ansehnliches Ergebnis in einem Teilnehmerfeld von knapp 8000 Läufern.

Zu den Ranglisten.

Neue «Bestzeit»

Kreienbühl dürfte jedenfalls zufrieden sein: «Wenn ich meine Marathon-Bestzeit auf den Langlaufski unterbieten kann, bin ich schon zufrieden», hatte er im Vorfeld gemeint.

Das ist dem Rütner gelungen. Nach dem Lauf twitterte er: «Neue Marathon PB 1:47:58» – nicht ganz ernst gemeint, natürlich. Denn würde sich die Zeit auf den Laufmarathon beziehen, hätte er gerade den Weltrekord des Kenianers Dennis Kimetto um satte 15 Minuten unterboten.

Dritter Sieg für Cologna

Der Sieg ging am Sonntag an Dario Cologna, der sich damit bereits zum dritten Mal in die Siegerliste einschreibt.

Nachdem der dreifache Olympiasieger und Weltmeister letztes Jahr seinen dritten Triumph beim Volkslaufklassiker im Engadin durch einen Stockbruch im Finale verpasst hatte, strebte er dieses Jahr den Prestige-Erfolg mit mehr Glück an.

Cologna setzte sich am Tag nach seinem 31. Geburtstag mit einem imposanten Schlusskilometer gegenüber hochklassiger Konkurrenz durch.

Bei den Frauen ging der Sieg an Mari Eide. Die Norwegerin siegte bei den Frauen souverän in 1:34:18 Stunden. Ihr Vorsprung auf die zweitplatzierte Oberwalliserin Rahel Imoberdorf betrug 17 Sekunden. (khe/sda)

Kommentare

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare können nur von registrierten Benutzern erfasst werden. Gehe zur Registrierung.