Bäretswil

Umstände des Rapid-Unfalls weiterhin unklar

Auf dem Weg zum Festplatz des 21. Rapid- Treffens ist ein Teenager mit einem Einachser schwer verunfallt. Die genauen Umstände sind weiter unklar.

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Die Nachricht verbreitete sich am Samstagnachmittag in Bäretswil wie ein Lauffeuer. Ein 15-jähriger Jugendlicher kam kurz vor 14 Uhr mit seinem landwirtschaftlichen Motoreinachser von der Stationsstrasse ab und prallte gegen einen Steinblock. Dabei verletzte er sich schwer (wir berichteten). Die fünf Passagiere auf der Ladebrücke kamen mit dem Schrecken davon; sie blieben unverletzt.

Zwei Tage nach dem Unfall sind die Umstände noch nicht restlos geklärt. Laut Stefan Oberlin, Mediensprecher der Kantonspolizei, wollten der Verunfallte und die Mitfahrenden zum Festplatz des Rapid- und Oldtimer-Traktorentreffens an der Höhenstrasse 5 beim Werkhof Bäretswil. Ob der Lenker in einer offiziellen Funktion unterwegs war, werde abgeklärt. Ebenso, ob das Fahrzeug den Vorschriften entsprochen habe und der Lenker Passagiere mitführen durfte.

Teenager darf Einachser fahren

Fest steht, dass der verunfallte Teenager das landwirtschaftliche Gefährt lenken durfte. Er sei im Besitz eines Führerausweises der Kategorie G gewesen, sagt Oberlin. Sie erlaubt mindestens 14-Jährigen, die eine vereinfachte Theorieprüfung abgelegt haben, landwirtschaftliche Motorfahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern zu fahren.

Der Unfall ereignete sich am Rande des Rapidtreffens, das seit 20 Jahren jedes Jahr von einem anderen Komitee organisiert wird. Ob der 15-Jährige aktiver Teilnehmer war und wie 67 weitere Rapidfahrer am Morgen den traditionellen Hindernisparcours absolviert hat, wisse man nicht, sagt der diesjährige OK-Chef Lars Signer. Er versuche, mit der Familie Kontakt aufzunehmen. «Wir sind sehr betroffen, dass so etwas passiert ist.» (was)

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