Andelfingen

War Angelica Moser die beste Nachwuchs-Sportlerin?

Wird Angelica Moser Nachfolgerin von Sportstars wie Wendy Holdener, Fabian Cancellara, Beat Feuz oder Nicola Spirig? Die Andelfinger Stabhochspringerin ist für den Nachwuchs-Preis der Sporthilfe nominiert.

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Angelica Moser könnte die 12'000 Franken Preisgeld für die Planung ihrer Sportkarriere und ihres Studiums gut gebrauchen. (Bild: Screenshot Youtube)

Sie sind jung und ambitioniert und sorgen bereits heute für Schlagzeilen. Je fünf Athletinnen und Athleten sowie drei Teams sind aufgrund ihrer Medaillen an den wichtigsten internationalen Nachwuchs-Wettkämpfen für den 36. Sporthilfe Nachwuchs-Preis nominiert. Angelica Moser ist eine davon. Noch bis am Montag, 20. März, können ihr Sportfans über ein Online-Voting ihre Stimme geben.

Eine Fachjury und Vertreter der Schweizer Sportmedien werden ebenfalls ihr Urteil abgeben und so je einen Sieger in den drei Kategorien küren.

Gold an U20-WM

Die Andelfinger Stabhochspringerin Moser stiess im vergangenen Jahr an den U20-Weltmeisterschaften in neue Höhen vor und gewann mit einem Satz über 4,75 Meter die Goldmedaille. Langfristig will sie sich den Traum von einer Olympia-Medaille erfüllen, wofür sie bis zu 25 Stunden pro Woche trainiert und parallel dazu die Spitzensport-RS in Magglingen absolviert (wir berichteten).

Sie stellt sich im Video vor:

(Quelle: Youtube)

Ihre Gegnerinnen haben sich im vergangenen Jahr ebenfalls in der erweiterten Weltspitze ihrer Sportart etabliert. Es sind dies Simona Aebersold (Orientierungslauf), Aline Danioth (Ski alpin), Lena Häcki (Biathlon) und Rebeka Masarova (Tennis).

Büchlers warme Worte

Alle Nominierten werden bei der Wahl von prominenten Gotti und Götti unterstützt. Für Angelica Moser setzt sich Nicole Büchler ein, ihres Zeichens Schweizer Rekordhalterin im Stabhochsprung. In einem Video beschreibt die 33-Jährige die Qualitäten ihrer jungen Teamkollegin.

(Quelle: Youtube)

Die Ehrungen der siegreichen Sportler findet am Freitag, 31. März 2017, in Horgen statt. Zu gewinnen gibt es für die Einzelsportler auch ein Preisgeld von 12'000 Franken. (zür)

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