50 Jahre Boxermotoren von Subaru

Fuji Heavy Industries Ltd., Hersteller der Subaru Automobile, feiert in diesem Jahr den 50. Geburtstag ihrer Boxermotoren. Triebwerke mit liegend gegenüber angeordneten Zylindern werden als "Boxer" bezeichnet, weil die Bewegung ihrer Kolben mit zwei Boxkämpfern vergleichbar ist.

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Boxer-Layout Subaru. (Subaru Schweiz)

Eingeführt wurde Subarus mittlerweile legendärer Boxermotor am 14. Mai 1966 im Subaru 1000, einem kompakten Personenwagen. In der Folge hat Subaru die konzeptbedingten Vorteile der Boxermotoren stets optimal ausgenutzt, und seit nunmehr 50 Jahren dienen immer weiter verbesserte derartige Aggregate für den Antrieb der Fahrzeugpalette. Heute ist jeder Subaru mit einem Boxermotor ausgerüstet. Die einzige Ausnahme bildet ein in Kooperation hergestellter und nur auf dem japanischen Markt angebotener Kleinstwagen. 

Beim Boxermotor sind die zwei Zylinderreihen horizontal auf beiden Seiten der Kurbelwelle angeordnet. Da ihre Kurbelzapfen um 180 Grad versetzt sind, befinden sich die einander  gegenüber liegenden Zylinder immer im gleichen Arbeitstakt, und als Folge davon heben sich die Massenkräfte gegenseitig auf. Daher sind Boxermotoren besonders schwingungsarm und zeichnen sich bis in hohe Drehzahlen durch ein sehr geschmeidiges Laufverhalten aus.

Der Boxermotor ist eine der Hauptkomponenten von Subarus markentypischem Allradsystem, dem Symmetrical All-Wheel Drive (AWD). Der symmetrische AWD bietet einerseits das allradtypische Plus an Stabilität und Traktion, anderseits eine ausgewogene Gewichtsverteilung als Folge des symmetrischen Layouts des kompletten Antriebsstrangs mit ausgesprochen tiefem Schwerpunkt. Der längs eingebaute Boxermotor liegt nämlich in einer Linie mit den übrigen Antriebskomponenten. Diese Kombination sorgt für exzellente Fahreigenschaften, nämlich hohe Richtungsstabilität und zugleich spontanes Einlenkverhalten in Kurven. (par)

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